Digitalisierung & Künstliche Intelligenz (EDIKINT)

Arbeit der Entscheidung angesichts Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz (EDIKINT)

Vortragsreihe zu Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz: Felder, Möglichkeiten, Risiken

Diese Seite befindet sich zur Zeit im Aufbau. In diesem Kalender werden in Kürze ausschließlich Veranstaltung der EDIKINT Vortragsreihe zu Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz angezeigt. Alle Veranstaltungen der Kueser Akademie finden Sie im Veranstaltungskalender.

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Projektbeschreibung

Zukunft der Arbeit

Der digitale Wandel hat spürbare Auswirkungen auf unsere Art zu leben und zu arbeiten. Die digitalen Möglichkeiten sorgen insbesondere dafür, dass sich die Arbeitswelten massiv verändern. Berufsbilder, Arbeitsaufgaben und Tätigkeitsprofile wandeln sich. In diesem
Kontext stellen weiterhin Qualifizierung und Kompetenzentwicklung den Schlüssel dar, um die wirtschaftlichen Potenziale der Digitalisierung zu heben und faire Zugangschancen für den Arbeitsmarkt der Zukunft zu eröffnen.

In der Programmlinie „Zukunft der Arbeit“ als Teil des Dachprogramms „Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen“ des BMBF werden Wege aufgezeigt, mit Konzepten der Arbeitsgestaltung den neu entstehenden Herausforderungen wirkungsvoll zu begegnen und Chancen für Beschäftigte und Unternehmen zu nutzen.

Bewusste Entscheidungen treffen im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz

Künstliche Intelligenz wird unsere Arbeitswelt verändern – darüber sind sich Experten einig: Lag die Entscheidung für einen Stellenbewerber bislang ganz in den Händen der Chefetage, können digitale Programme immer mehr Daten zur Entscheidungsfindung, beispielsweise durch sogenannte matches (Übereinstimmungen), liefern. Dem Machine Learning scheinen dabei fast keine Grenzen gesetzt: Künstliche neuronale Netze diagnostizieren Krankheiten, Algorithmen steuern Marketingkampagnen. Dabei galt bisher die Fähigkeit, Folgen zu bedenken und Entscheidungen zu treffen als ein Alleinstellungsmerkmal des Menschen in Abgrenzung zur Maschine. Doch die Technologie der Künstlichen Intelligenz (KI) ist dabei, diese in Frage zu stellen und immer mehr aktive Entscheidungsarbeit zu übernehmen. Dabei werden die Auswirkungen des Einsatzes Künstlicher Intelligenz in der Arbeitswelt oftmals rein technisch diskutiert.

Im Projekt EDIKINT werden im Rahmen einer Vortragsreihe wissenschaftstheoretische, ethische und soziale Dimensionen der Arbeit von morgen thematisiert. Im Fokus stehen die Unterschiede zwischen dem kreativen Prozess menschlicher Entscheidungsfindung und den algorithmischen Entscheidungsmechanismen der Künstlichen Intelligenz. Im Dialog mit Unternehmen, Bildungseinrichtungen und Bürgern sollen sowohl Herausforderungen als auch Chancen der Künstlichen Intelligenz diskutiert und neue Forschungsansätze abgeleitet werden.

Dazu werden Experten aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft ausgewählt und ein crossmediales Mediakonzept erstellt. Unter anderem wird EDIKINT eine Vielfalt unterschiedlicher öffentlicher Veranstaltungsformate anbieten: Populärwissenschaftliche Vorträge von Experten vermitteln Wissen und geben Impulse. Workshops mit Schülern und Einrichtungen der politischen Bildung werden die pädagogische Relevanz des Themas erlebbar machen. In ausgewählten Vorleseabende eröffnen den Zuhörern visionäre und kreative Zugänge zur Bedeutung von KI auch aus der Literatur. Kooperationsveranstaltungen mit Wirtschaftsinstitutionen erweitern deren technische Diskussion um soziale Aspekte.

Die Formate sollen dabei ein ganzheitliches Verständnis von Künstlicher Intelligenz fördern und die Zukunft der Arbeitswelt aufzeigen, in der der Mensch das Potenzial von KI ausschöpfen kann, dabei jedoch bewusster Entscheidungsträger bleibt.