Philosophie interdisziplinär

Die Reihe „Philosophie interdisziplinär” erscheint im S. Roderer Verlag, Regensburg
und wird herausgegeben von Harald Schwaetzer und Henrieke Stahl.

Philosophie interdisziplinär Band 47Cover des Bandes 47 der Reihe Philosophie interdisziplinär. Titel: Heinrich Barth - Die Freiheit der Entscheidung im Denken Augustins. Neu herausgegeben von Johanna Hueck

Heinrich Barth – Die Freiheit der Entscheidung im Denken des Augustins

Herausgegeben von Johanna Hueck

S. Roderer, Regensburg 2019
ISBN: 978-3-89783916-8
Preis: €24,80

Weitere Informationen

Es besteht wohl kein Zweifel, dass Augustinus in dem Sinne ein gegenwärtiger Denker ist, als dass durch und mit ihm Problemstellungen menschlicher Existenz philosophisch in die Erscheinung getreten sind, deren Bedeutung bis heute reicht. Nicht die geringste der Fragen ist diejenige nach der Freiheit. Wie kein zweiter hat Heinrich Barth in der Mitte des 20. Jahrhunderts diese Aktualität Augustins erkannt. Über lange Jahre seines Lebens hat er den christlichen Denker der Spätantike zum Gegenstand seiner Vorlesungen in Basel gemacht.
Von besonderer Tiefe und Weite des Horizonts ist aber seine hier wiederum vorgelegte Monographie „Die Freiheit der Entscheidung im Denken Augustins“. Zwar enthält sich die 1935 veröffentliche Publikation jedes zeitgenössischen Kommentars, wer jedoch weiß, wie die Brüder Karl und Heinrich Barth sich bereits seit den 20er Jahren gegen den Nationalsozialismus gestellt haben, der wird zwischen den Zeilen manches lesen können.
Das Augustinus-Buch dokumentiert eine dritte Etappe in Barths Denken; es setzt die Gedankengänge des 2018 ebenfalls neu herausgegebenen Buches „Die Seele in der Philosophie Platons“, ursprünglich 1921 veröffentlicht, und das 2010 erneut herausgegebene Werk zu Kant „Philosophie der praktischen Vernunft“ fort. So kann Augustinus neben Platon und Kant als wesentlicher Gesprächspartner für die Herausbildung von Heinrich Barths existenzphilosophischem Ansatz gelten.


Philosophie interdisziplinär Band 46

Symbole als Wegweiser in Franz Schuberts „Winterreise“

Tokihiko Umezu
übersetzt von Erika Herzog
S. Roderer, Regensburg 2019
ISBN 978-3-89783-911-3

Preis: €29,95

Prolog

„Wald der Symbole“

Die „Winterreise“ ist ein mystischer Liederzyklus.
Franz Schubert (1797-1828), der zwischen der Klassik und der Romantik seine Position findet, komponierte die „Winterreise“ ein Jahr vor seinem Tod. Dieser Zyklus lässt sich weder in die Klassik, die Romantik noch in die Gegenwart einordnen – nicht nur, weil der Text Wilhelm Müllers (1794-1827) moderne Elemente beinhaltet. Die „Winterreise“ trägt eine Binnenstruktur,
die jegliche Normen der Zeitform und des geographischen Raums überschreibt. So lässt sich der Zyklus ebenfalls nicht auf eine „Reise in Österreich“ einschränken.
Die „Winterreise“ wird musikgeschichtlich heutzutage als der Gipfel des deutschen Liedschaffens bewertet. Weltweit hat sich dieser Liederzyklus etabliert, und wird als unübertroffen betrachtet. Dieser Ruf wird wohl noch lange erhalten bleiben.
Doch gleichzeitig ist es für viele Menschen, die sich von der „Winterreise“ angezogen fühlen, schwierig, ein klares Verständnis dafür zu erlangen. Je tiefer man in die Welt der „Winterreise“ eindringt, desto stärker wird das Gefühl, in eine unbekannte Sphäre hineingezogen zu werden.
Der Umstand dieser speziellen Empfindung lässt auf mehrere Gründe schließen. Als ein ausschlaggebendes Element könnte man die vielen Symbole hervorheben, die der Zyklus in sich trägt.

Die „Winterreise“ ist ein Wald der Symbol

Auf den ersten Blick mag der Inhalt des Zyklus – ein junger Mann, zerbrochen an einer unglücklich ausgegangenen Liebe, begibt sich auf eine Reise – simpel klingen. Je tiefer man jedoch hineinblickt, wird die Vielschichtigkeit und Mehrdeutigkeit, ihre Wechselwirkung und die Tatsache, dass ein Lied das andere beeinflusst, vor Augen getragen, was verschiedene Deutungen und Interpretationen möglich macht.
Durch die Verwendung rhetorischer Wiederholungen jedes Gedichtes und ihre auditive Darstellung erlebt das Publikum eine hörbare Struktur der Überschreibung. Diesen Weg beschritt Schubert vermutlich deshalb, weil er als junger Knabe die „Musiksprache“ während seiner Schulzeit im Konvikt erlernte.
Nach tiefgründiger Erforschung in diesem Bereich gelangte Schubert zur Symbolik – Methode, die Abstraktion anhand von Tönen mehrdeutig auszudrücken.
Die „Winterreise“ ist zweiteilig aufgebaut; jedoch ist der zweite Teil als Weiterbearbeitung des ersten Teils strukturiert. Theoretisch basiert der erste Teil auf Tatsachen, und man kann einen Ausgangspunkt aus der Realität ersehen. Gleichzeitig liegt dort eine klare Struktur der literarisch-musikalischen Sphäre vor.
Im zweiten Teil wird die Realität abstrahiert, und Schubert dringt in eine tiefe philosophische Welt ein. Es erscheint ein mit Entfremdung und Nihilismus gekoppeltes ideologisches Thema. Ebenso treten reale politische Probleme zum Vorschein.
Um deren Bedeutungen und Verhältnisse zu ergründen, ist man gezwungen, die unzähligen „Symbole“ im Schnee, der Wildnis und den Bergen herauszulesen.
Genau dies bedeutet, die „Winterreise“ zu verstehen; aus dem Aspekt des gedanklichen Ursprungs, der vergleichenden Kultur, der Aktualität des Vortrags und der Auffassung dieser Musik zu analysieren bedeutet, den Weg in die endlose Weite dieses Zyklus zu finden.
Dieser Weg führt uns gleichzeitig dazu, unsere eigene „Winterreise“ anhand unseres Lebens, unserer Musikkultur und unserer Zeit zu erkunden.
Aus diesen Gründen erstrebt dieses Buch keine Werkskommentare, sondern das Herauslesen einzelner Symbole und ihre Bedeutungen zu erforschen. Dabei werden alle Lieder einzeln analysiert; der erste Teil wird, basierend auf die Charakteristik beider Teile, aus dem Aspekt der Realität betrachtet, und im zweiten Teil wird das Blickfeld auf die philosophischen Gesichtspunkte erweitert.
Ich habe aus jedem Lied ein „repräsentatives“ Symbol herausgenommen und als Überschrift hervorgehoben, aber in allen Liedern sind natürlich unzählige andere Symbole enthalten.
Der Zweck dieses Buches ist nicht die Klassifikation und Sortierung der Symbole, sondern das bewusste Beschreiten des „Weges der Winterreise“ durch den Wald der Symbole.
Beginnen werden wir, Schuberts Aufstellung der Lieder folgend, mit dem ersten Lied. Angemerkt seien noch praktische Hinweise: Ich verwendete prinzipiell das Faksimile der Manuskripte (Noten und Text) aus der „Morgan Library“: Franz Schubert Winterreise, The Autograph Score. The Pierpont Morgan Library with Dover Publication, inc.,New York. Die Originalversion des Textes von Wilhelm Müller entnahm ich der Gesamtausgabe: Wilhelm Müller Werke Tagebücher Briefe, herausgegeben von Maria-Verena Leistner Mit einer Einleitung von Bernd Leistner. Verlag Mathias Gatza, Berlin.
Für mich, der seit vielen Jahren über Schubert geforscht hat, war es der ultimative Traum, dass mein Buch über die „Winterreise“ von interessierten Leserinnen und Lesern in Deutschland gelesen werden würde. Herrn Prof. Dr. Harald Schwaetzer, der mich bezüglich der Veröffentlichung in Deutschland tatkräftig unterstützt hat, indem er die ins Deutsche übersetzten Wörter und Inhalte Wort für Wort überprüft und meinen Forschungsinhalten zahlreiche wertvolle Hinweise gegeben hat, Herrn Prof. Dr. Kazuhiko Yamaki, der mir Hinweise und Ratschläge bei der Entstehung dieses Buches erteilt hat, sowie Pianistin Frau Erika Herzog, die über mehrere Jahre dieses Buch ins Deutsche übersetzt hat, möchte ich an dieser Stelle meinen tiefsten Dank aussprechen.

Tokyo, im November 2018
UMEZU Tokihiko


Philosophie interdisziplinär Band 45

Buchcover zu: Wissenformen bei Cicolaus Cusanus, hrsg. von Christiane Bacher und Matthias Vollet, Roderer-Verlag Regensburg 2019

Wissensformen bei Nicolaus Cusanus

Herausgegeben von Christiane Bacher und Matthias Vollet
S. Roderer, Regensburg 2019
ISBN: 978-3-89783-906-9
184 Seiten

Preis: €24,95

Inhaltsverzeichnis
  • Vorwort
    Christiane Bacher und Matthias Vollet
  • Intellekt vs. Affekt?
    Felix Resch
  • Knowledge as Assimilation
    Jean-Marie Nicolle
  • Die Dynamik der Erkenntnis und ihr Verhältnis zum Sein bei Nicolaus Cusanus
    Marc Bayard
  • Vom expliziten Wissen zur impliziten Weisheit, auf einen aufrichtenden Ethos hin
    David Bartosch
  • Metaphysics and Divine Knowledge in Cusanus’ Mystical Opuscula
    Antonio Dall’Igna
  • Sinnliche Erkenntnis als Modell überintellektueller Erkenntnis bei Cusanus
    Bogdana Paskaleva
  • Can the Method of Beryl – which is wished by Cusanus to be irrefutable because experienced through Practice – suffice to reach the Truth?
    The difficult Practice of / and to Truth
    Maude Corrieras
  • Geometria ancilla Theologiae – Theologia ancilla Geometriae.
    A ‘circular’ Question in Cusanus’ Philosophy
    Federica De Felice
  • Contingent Mathematics of Nature in the Renaissance: Cusanus’ Perspective
    Rodolfo Garau and Pietro D. Omodeo
  • Inszenierung und Erkenntnispraxis bei Nikolaus von Kues
    Susann Kabisch
  • Schola huius mundi: A Cusan conjectural Map of Time
    Damiano Roberi
  • Der Begriff der docta ignorantia bei Nicolaus Cusanus und Moses Maimonides
    Arnild Cosima Tappeiner

 

Vorwort

Der vorliegende Sammelband geht auf die 6. Internationale Tagung für junge Cusanus-Forscher zurück, die vom 26.–28. Mai 2014 an der Akademie für Europäische Geistesgeschichte in Bernkastel-Kues stattfand. Unter dem Namen „Wissensformen bei Nicolaus Cusanus“ sollte diese Konferenz Nachwuchswissenschaftlern und -wissenschaftlerinnen ermöglichen, aus unterschiedlichen Forschungsperspektiven ein breites Spektrum von Forschungsansätzen um das zentrale Problem der Wissens- und Erkenntnisformen in Nikolaus von Kues’ Werken vor einem internationalen Publikum vorzustellen und zu diskutieren.
Die unterschiedlichen Erkenntnisformen und damit einhergehend die Frage nach dem Scheitern und gleichzeitig den unendlichen Möglichkeiten menschlicher Erkenntnis bei einer Annäherung an das Wahre durchziehen das philosophische Werk des Cusanus. Der Band – mag die Auswahl und Anordnung der Beiträge auch auf den ersten Blick willkürlich erscheinen – spiegelt in seinen vielfältigen, ganz unterschiedlichen Annäherungen die konjekturale Erkenntnismethode des Cusanus wieder.
Die 6. Internationale Tagung für junge Cusanus-Forscher wurde in Andenken an Herrn Professor Dr. Klaus Reinhardt († 8. April 2014) veranstaltet. Klaus Reinhardt setzte sich bis zuletzt für die Förderung von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern im Bereich der Cusanus-Forschung ein. Für seine fruchtbringende Unterstützung junger Forscherinnen und Forscher sind wir sehr dankbar.

Christiane Bacher und Matthias Vollet


Philosophie interdisziplinär Band 44

Buchcover zu: Sergei Volzhin: Johann Georg Hamannn - Wiederentdeckung der coincidentia oppositorum im Zeitalter der Aufklärung. Regensburg 2018. Philosophie interdisziplinär Band 44

Johann Georg Hamann – Wiederentdeckung der coincidentia oppositorum im Zeitalter der Aufklärung

Sergei Volzhin
S. Roderer, Regensburg 2018
ISBN: 978-3-89783-893-2

Preis: 26,95 €


Philosophie interdisziplinär Band 43

Nicholas of Cusa on Peace, Religion, and Wisdom in Renaissance Context

Paul Richard Blum
S. Roderer, Regensburg 2018
ISBN: 978-3-89783-886-4

Preis: 26,90 €

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Nicholas of Cusa (Cusanus, 1401-1464) was a provocative thinker – particularly if read as the mediator of conflicts: He harmonized religion and politics, faith and philosophy, and the theologies of his time. This book outlines his place within Renaissance humanism, his philosophy of religion, his mysticism and his philosophical theology. Cusanus‘ contribution to religious peace and harmony plays an exemplary role in this study. In this Renaissance thinker and Cardinal we find seeds of modern approaches to toleration – including its inherent paradoxes. Cusanus‘ terminology was neither scholastic nor classicist, and therein he set standards for content driven philosophical language. This becomes clear in comparisons with the idiosyncratic late medieval philosopher Raymond Lull and with a 17th-century translation of his On the Vision of God.

Paul Richard Blum is T. J. Higgins, S.J., Chair in Philosophy at Loyola University Maryland in Baltimore. He obtained his Ph.D. in Munich (thesis now in English as Giordano Bruno Teaches Aristotle) and his habilitation at Freie Universität Berlin with research on Jesuit philosophy (see Studies on Early Modern Aristotelianism). He was professor of philosophy at Catholic Péter Pázmány University in Hungary. Among his further publications are Renaissance Philosophy of Religion and (ed.) Philosophers of the Renaissance.


Philosophie interdisziplinär Band 42

Zufall – Ein interdisziplinäres Symposion

S. Roderer, Regensburg 2017
ISBN: 978-3-89783-878-9

Preis: 29,80 €

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Vorwort

Ein interdisziplinäres Symposium über den „Zufall“ findet statt an der Kueser Akademie für Europäische Geistesgeschichte in Bernkastel-Kues, sozusagen bei Nicolaus Cusanus „zu Hause“. Das ist kein Zufall!

Cusanus war ein universeller Denker, der ohne fachwissenschaftliche Begrenzungen gedacht hat, somit nach heutiger Redensart interdisziplinär. Da die Begriffe „Zufall, Ungewissheit, Ungenauigkeit, Wahrscheinlichkeit, Wahrheitsähnlichkeit und Vermutung“ erkenntnistheoretisch untrennbar zusammenhängen, ergeben sich aus seinem Werk natürliche Bezüge zur Thematik des Symposiums.

Cusanus geht von einer prinzipiellen Ungenauigkeit aller menschlichen Erkenntnis aus. Diese hat zwei Aspekte: Erstens die Endlichkeit und Begrenztheit des Menschen, zweitens ein objektives Messproblem bedingt durch die „Nicht-Gleichheit zweier Dinge“. Er sagt: „Es stimmt also kein Ding mit einem anderen in Gewicht, Länge und Dichte überein. Alles unterscheidet sich von allem. Genau gleich ist nicht möglich, denn eine solche Genauigkeit ist vom All losgelöst.“ Demzufolge stellt er fest, dass sich nie genau gleiche Zustände des Alls wiederholen und dass nie genau gleiche Anfangs- und Durchführungsbedingungen für die Wiederholung ein und desselben Experimentes herstellbar sind. Er kommt schließlich zu der Erkenntnis: „Eine bejahende Feststellung über das Wahre, wenn sie von Menschen ausgesprochen wird, ist immer nur coniectura“, d. h. Vermutung. Zur Bewertung der coniecturae zieht er die verisimilitudo (= Wahrheitsähnlichkeit) heran. Auf Grund von a priori Kenntnissen, theoretischen Überlegungen und experimentellen Befunden formuliert man ein Modell oder eine Aussage im Sinne einer Vermutung. Anschließend betrachtet und bewertet man die „Früchte“ dieser Vermutung. Insbesondere versucht man durch den Abgleich mit der erfahrbaren Wirklichkeit und anderen Erkenntnissen, durch weitere Experimente und Beobachtungen, diese Vermutung zu falsifizieren. Gelingt das, muss man die Vermutung verbessern, d. h. anpassen, oder eine neue, besser passende Vermutung formulieren. Gelingt die Falsifizierung nicht, stützt das die Vermutung, sie wird „wahrheitsähnlicher“. Die versuchte Falsifikation, die möglicherweise und hoffentlich irgendwann nicht mehr gelingt, ist der Weg der Wahrheitsannäherung. Im 20. Jahrhundert ist diese Erkenntnistheorie als „Kritischer Rationalismus“ bekannt und von Karl Popper ausgearbeitet worden.

Dieser von Cusanus entwickelte Weg zur Erkenntnis ist sicher auch geeignet und angemessen im Umgang mit dem Zufall, zunächst einmal mit den Phänomenen von Zufall, dann aber auch mit deren Grundlagen und Hintergrund in einer metatheoretischen oder metaphysischen Behandlung.

So dokumentiert dieser Tagungsband das interdisziplinäre Symposium über den „Zufall“, das vom 28. bis 31. August 2014 an der Kueser Akademie für Europäische Geistesgeschichte in Bernkastel-Kues stattfand. Es wurde organisiert von Prof. Dr. Ulrich Herkenrath (Fakultät für Mathematik der Universität Duisburg-Essen) und Prof. Dr. Harald Schwaetzer (Institut für Philosophie der Cusanus Hochschule, Bernkastel-Kues). Das Symposium und der vorliegende Tagungsband kamen zustande dank der großzügigen Förderung durch die Andrea von Braun Stiftung in München. […]

11. August 2016
Ulrich Herkenrath
Harald Schwaetzer

Inhaltsverzeichnis

Vorwort
Ulrich Herkenrath / Harald Schwaetzer

Einleitung
Ulrich Herkenrath

Wie der Zufall wesentlich wird.
Von Meister Eckhart zu Nicolaus Cusanus
Harald Schwaetzer

„Zufall“ bei Pierre Rémond de Montmort
Tom Müller

Ist es auch Zufall – so hat er doch Methode
Gregor Nickel

Zufall – nur eine Randerscheinung oder allgegenwärtig?
Ulrich Herkenrath

Der Zufall und die Quantenphysik
Otfried Gühne

Die Wahrscheinlichkeit in der Physik
Detlef Dürr

Öffnet der Zufall unsere Welt?
Jürgen Schnakenberg

Der Zufall und die Gleichwahrscheinlichkeit
der Fälle in der Quantentheorie
Ulrich Hoyer

Zufall als Problem des Naturalismus
Myriam Gerhard

Der Mensch – Plan Gottes oder (dummer) Zufall?
Klarstellungen im Streit zwischen Schöpfungstheologie
und Evolutionsbiologie
Ulrich Lüke

Was ist Zufall?
Hans-Dieter Mutschler

Der Zufall als Folge der Individualisierung in der Natur
Ein Essay
Gerd Helmecke

Diskussionsrunden zum Symposion „Zufall“


Philosophie interdisziplinär Band 41

Koexistenz. Ein Brennpunkt der Existenzphilosophie Heinrich Barths

S. Roderer, Regensburg 2017
ISBN: 978-3-89783-870-3

Preis: 23,80 €

 


Philosophie interdisziplinär Band 40

Heinrich Barth
Die Seele in der Philosophie Platons

neu hrsg. von Harald Schwaetzer und Kirstin Zeyer
Mit Beiträgen von Christian Graf, Kirstin Zeyer, Harald Schwaetzer, Johanna Hueck und Claus-Artur Scheier

S. Roderer, Regensburg 2017
ISBN: 978-3-89783-857-4

Neben Beiträgen zur Interpretation von Barth’s Philosophie enthält der Band auch den Abdruck von Barth’s Habilitationsschrift.

Preis: 32,90 €


Philosophie interdisziplinär Band 39

Heinrich Barth
Pestalozzis Erkenntnisse und Lehren

Hrsg. von Johanna Hueck
S. Roderer, Regensburg 2016
ISBN: 978-3-89783-844-4

Preis:

weitere Informationen

Für Heinrich Barth steht der große Schweizer Pädagoge, Politiker und Schriftsteller Pestalozzi an entscheidenden Stellen der systematischen Ausarbeitungen seiner transzendental begründeten Existenzphilosophie Pate für eine existenzielle Lebens- und Denkweise. So widmet er ihm bspw. eine gesamte Vorlesungsreihe, die er im Wintersemester 1949/50 und – nach geringfügiger Überarbeitung – drei Jahre später abermals an der Universität zu Basel hält. Mit dem vorliegenden Band wird diese Vorlesung erstmalig der Öffentlichkeit übergeben.


Philosophie interdisziplinär Band 38

Hugo Dingler (1881 – 1954)
Philosophie und Theorie des Experiments

Hrsg. von Kirstin Zeyer
S. Roderer, Regensburg 2016
ISBN: 978-3-89783-843-7

Preis: 14,80 €

weitere Informationen

Der Band – anläßlich des 60. Todestages von Hugo Dingler – beginnt mit zwei Beiträgen zur Theorie des Experiments und zur Quantentheorie. Es folgen zwei Beiträge, die sich jeweils mit einem Vergleich von Dinglers methodischer Philosophie zu einer alternativen philosophischen Lösung, zum einen ontologisch mit Nicolai Hartmann, zum anderen transzendentalphilosophisch mit Immanuel Kant, befassen. Abgerundet wird der Band von zwei Beiträgen, die Dingler als Autor einer Geschichte des Experiments in den Vordergrund stellen und als Vergleichspunkt den Renaissancedenker Cusanus wählen, der eine eigene Schrift über das Experiment verfasst hat, in der der Waage als dem genauestem Instrument eine Hauptrolle zukommt.


Philosophie interdisziplinär Band 37

Wege dorthin – Perspektiven des religiösen Gesprächs der Menschheit

Gerardo Cunico
S. Roderer, Regensburg 2015
ISBN: 978-3-89783-834-5

Preis: 24,95 €

weitere Informationen

Angesichts der kulturellen Sinn- und Kommunikationskrise der Gegenwart auf globaler Ebene versucht das Buch durch philosophische Bezugspunkte der Vermittlung von Vielfalt und Gemeinsamkeit, Differenz und Universalität zu einer Orientierung beizutragen. Der springende Punkt wird in der Entwicklung einer post-säkularen Haltung zur Präsenz und Pluralität der Religionen sowie einer dialogischen, die Anderen anerkennenden Beziehung unter ihren Anhängern gesehen. Der Beitrag der Philosophie besteht dabei in der Klärung der pluralen Strukturen des menschlichen Mit-in-der-Welt-Seins und der Alternativlosigkeit des Sich-einander-Aufschließens und Einander-Verstehens, der kritischen Auseinandersetzung, der gemeinsamen, kooperativen Selbstverständigung.


Philosophie interdisziplinär Band 36

Singularität und Universalität im Denken des Cusanus

Hrsg. von Christian Ströbele
S. Roderer, Regensburg 2015
ISBN: 978-3-89783-829-1

Preis: 23,80 €

 


Philosophie interdisziplinär Band 35

Orientierungskrise – Herausforderungen des Individuums in der heutigen Gesellschaft

Hrsg. von Michael Eckert und Gerardo Cunico
S. Roderer, Regensburg 2014
ISBN: 978-3-89783-810-9

Preis: 23,80 €

 


Philosophie interdisziplinär Band 34

Entwicklung – Nachidealistische Perspektiven

Harald Schwaetzer und Thomas Schmaus (Hrsg.)
S. Roderer, Regensburg 2013
ISBN: 978-3-89783-794-2

Preis: 24,90 €