Reihe B

Band 22

Schwaetzer, Harald/Vannier, Marie-Anne (Hrsg.)

LA JOIE ET LA LIBERTÉ CHEZ ECKHART ET NICOLAS DE CUES
Freude und Freiheit bei Meister Eckhart und Nikolaus von Kues

Aschendorff Verlag, Münster 2020

ISBN 978-3-402-16017-6
Preis 36,00 €

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Meister Eckhart und Nikolaus von Kues sind beide als Denker der Freiheit bekannt. Gleichwohl existieren nur verhältnismäßig wenige Untersuchungen zu dieser Thematik. Der vorliegende Band wählt die Verbindung von Freiheit und Freude als Perspektive. Damit ist eine Verbindung gewonnen, welche sowohl für den Meister Eckharts mystisches Denken wie auch für die Anthropologie einer „viva imago Dei“ des Nikolaus von Kues zentral ist. Insbesondere die jeweiligen Predigt-Werke von Eckhart und Cusanus stehen dabei im Mittelpunkt, aber der Band diskutiert auch Kontext und Rezeption dieses Freiheitsdenkens im Übergang von Mittelalter und Neuzeit. Der Band dokumentiert eine gleichnamige internationale Konferenz mit französischen, deutschen und englischen Beiträgen.


 

Band 21

Borsche, Tilman/Schwaetzer, Harald (Hrsg.)

Bilder beweglich denken
Akten des Symposions zu Ehren
von Kazuhiko Yamaki

Aschendorff, Münster 2019

ISBN 978-3-402-16015-2
Preis 39,90 €

 

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Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, fordert das zweite der zehn mosaischen Gebote. Aber wir müssen uns Bilder machen, indem wir denken. Das menschliche Denken lebt aus Bildern, es bewegt sich in Bildern, und diese entwickeln dabei ihr eigenes Leben. Wie lassen sich jenes Gebot und diese Notwendigkeit verbinden? Wie lässt sich eine jeweils zeitgemäße Ordnung in diese Bilderflut bringen, ohne sie dauerhaft zu fixieren und damit das lebendige Denken zu töten? In diese Fragen lässt sich die denkerische Lebensaufgabe des Autors Nikolaus von Kues (1401–1464) zusammenfassen.

Philosophen und Theologen, Historiker und Bildwissenschaftler ver­sammelten sich im November 2017 im Geburtshaus von Nikolaus am Ufer der Mosel in Kues, um diese Fragen auf den neuesten Stand der Forschung zu bringen. Die Themen reichen von detaillierten Bild-Lektüren einschlägiger Kunstwerke aus West und Ost über Logik, Reichweite und Grenzen des konjekturalen Denkens, Grundzüge einer Mythologie der Vernunft, die elliptische Dis-zentralisierung des ego-zentrischen Denkens sowie die Rolle der Imagination für das Erkennen, bis zu einer Würdigung der einprägsamen Bilder aus der Lebenswelt im Werk des Cusanus und zu seinem neuen Entwurf eines Menschenbildes im Geist der Renaissance im Spiegel des verborgen bleibenden Gottesbildes.
Anlass dieser Sammlung von innovativen Cusanus-Studien war der 70. Geburtstag des japanischen Kollegen und verdienten Cusanusforschers Kazuhiko Yamaki. Yamaki ist Professor em. für Philosophie an der Waseda-Universität Tokyo. Sein Forschungsschwerpunkt liegt in der europäischen Philosophie des Mittelalters, doch seine besondere Liebe und Aufmerksamkeit gehören dem Philosophen Nikolaus von Kues und dessen Bildersprache, die Yamaki stets auch auf ihre Aktualität für unsere Gegenwart hin befragt.